Gold bricht aus Dreieck gegen unten aus - Goldmarktbericht vom 28.05.2014

In den vergangenen Wochen ist es ruhig geworden um den Goldpreis. Andere Themen dominierten das weltweite Marktgeschehen: Die Ukraine-Krise, das Übernahmefieber am Aktienmarkt und der starke Euro.
Der Goldpreis bewegte sich immer mehr in den Spitz eines Dreiecks hinein; ein Ausbruch nach oben oder unten zeichnete sich an. Nun ist der Goldpreis deutlich gegen unten aus dieser Chartformation ausgebrochen undhandelt um die 1260 USD die Unze.


Fundamentales Bild weiter schwierig

Fundamental betrachten drücken die Entspannung der Situation in der Ukraine sowie der stärkere US-Dollar auf den Goldpreis. Mittelfristig steht und fällt der Goldpreis mit dem USD. Der Dollar ist das Gegenstück zu Gold. Ein schwacher Dollar treibt den Goldpreis in die Höhe, ein starker Dollar schwächt ihn. Entscheidend dürfte im Verlauf der nächsten 12-24 Monate also die weitere Entwicklung der Zinsen in USD sein. Steigende Zinsen dürften den Goldpreis nochmals unter Druck setzen, da festverzinsliche Anlagen in USD dann Sicherheit und Zinserträge bieten, was Gold nicht kann.
Asien tritt nach wie vor als Käufer auf und dürfte den Goldpreis bei Rückschlägen jeweils stützen. Jedoch reicht die Nachfrage derzeit nicht aus um den Abwärtstrend viel entgegen zu setzen.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen