Schwellenländer Turbulenzen verhelfen Gold zu positivem Start ins 2014

Rund 5% kann Gold im neuen Jahr an Wert zulegen. Nach horrenden Verlusten im 2013 ist das keine Selbstverständlichkeit. Woher kommt dieser "Sinneswandel" oder ist noch immer alles beim Alten?

Viel geändert hat sich in der Tat nicht. Tiefe Inflation und robuste Wirtschaftsentwicklung in den USA und Europa lassen das Anlegerinteresse an Gold nach wie vor schwinden. Die Investoren wenden sich anderen Anlageklassen zu.

Wie schon im letzten Jahr sind es die Käufer aus den Schwellenländer, die den Goldpreis stützen. Und dort hat sich mit dem Jahresauftakt einiges getan! Ein rapider Vertrauensverlust lässt die Währung der Türkei und Argentiniens in den Keller sausen. In Zuge dessen verlieren auch andere Schwellenländer-Währungen deutlich an Wert von Brasilien bis Indien. Für die Bevölkerung in den betroffenden Ländern bedeutet das ein Wertzerfall der eigenen Währung, gegen den sie sich mit dem Kauf von Dollar aber auch mit Gold sichern können.

Vor diesem Hintergrund erstaunt es nicht, dass Gold endlich einen Boden gefunden hat und der Abwärtstrend zum Stillstand gekommen ist. Die 20-Tage Linie ist nun wieder über der 50-Tage Linie: Der kurzfristige Trend hat gedreht. Jetzt wo es auch in den Medien ruhiger um Gold geworden ist, könnten sich gute Einstiegsmöglichkeiten für langfristige Anleger auftun.

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