Goldmarktbericht vom 22.02.2013 - Gold durchbricht Death-Cross gegen unten

Der Goldpreis zeigt sich diese Woche von seiner schwachen Seite und durchbricht eine wichtige charttechnische Unterstützung: das Death-Cross. Dieses "Todes-Kreuz " erscheint, wenn der gleitende Durchschnittspreis der letzten 50 Tage den Durchschnittspreis der letzten 200 Tage gegen unten durchbricht. Diese Durchschnittspreise (engl. Moving Averages) sind im folgenden Chart aufgezeigt. Eine wichtige Unterstützung für Gold bietet 1520 USD die Unze, wo das Gold schon ein paar Mal kehrt gemacht hat. Ob es wohl auch diesmal klappt? Falls 1520 nicht hält, sieht es für den Goldpreis düster aus. Er könnte bis auf 1300 zurückfallen.



Warum sinkt Gold plötzlich? Was sind die fundamentalen Gründe? 
Es sind in erster Linie Spekulationen über ein vorzeitiges Ende der lockeren Geldpolitik der US-Notenbank, verbunden mit einem stärkeren Dollar und höheren Zinsen auf zehnjährigen US-Staatsanleihen. Steigende Zinsen sind Gift für Gold, da Gold selbst nichts abwirft. Ein Ende der ultralockeren Geldpolitik bedeutet auch eine kurzfristige Stärkung des Dollars, was Gold ebenfalls schwächt.
Wichtig: Es sind nur Gerüchte. Fundamental hat sich bisher nichts geändert. Die Realzinsen sind negativ, die Geldmenge so gross wie noch nie und Anleger und Notenbanken rund um den Globus sind noch immer scharf auf Gold, solange die Unsicherheiten über die weitere Entwicklung der Schuldenkrise anhalten. Ein erneutes Aufflammen der Schuldenkrise kann Gold wieder beflügeln und macht einen Einstieg zwischen 1520 und 1550 interessant.


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