FED öffnet Geldschleusen und druckt nun 40 Mrd. USD frisches Geld pro Monat

Gestern hat die US-Notenbank FED angekündigt, zur Stützung des Arbeitsmarktes die Wirtschaft mit noch mehr Geld zu versorgen. So sollen nun pro Monat 40 Milliarden USD an Pfandbriefen aufgekauft werden. Beginnend ab heute, gültig bis auf weiteres....

Die Banken können so ihre Hypotheken-Besicherten-Anleihen an die Notenbank abstossen und erhalten dafür frische US-Dollars, welche als Kredite in die Wirtschaft fliessen und so das Wachstum fördern. Soweit der Plan.

Doch welche Auswirkungen hat diese gigantische Geldmengenausweitung?

  • Die Geldmengenausweitung dürfte sich früher oder später in einer deutlich höheren Inflation niederschlagen.
  • Das meiste Geld wird den Weg nicht in die lahmende Wirtschaft finden, sondern fliesst direkt in den Aktienmarkt sowie in Rohstoffe. Das birgt die Gefahr einer Blasenbildung
Wie soll man sich als Anleger positionieren?

Ein Börsensprichwort sagt "don't fight the FED", was übersetzt heisst: "Stell dich niemals gegen die Notenbank". Wenn die Notenbanken also die Geldschleusen öffnen, muss man in Sachwerte investieren (Aktien, Rohstoffe, Immobilien). Geparktes Geld auf dem Girokonto wird der grosse Verlierer sein, weil die negativen Realzinsen an der Kaufkraft des Kontoguthabens Jahr für Jahr nagen.

So hat Gold im Zuge dieser Ankündigungen bereits deutlich zugelegt. 

Experten von Zero Hedge gehen davon aus, dass die FED Bilanz unter diesem Programm bis Ende 2013 auf 4 Trillionen USD ausgeweitet wird!  Momentan steht die FED-Bilanz noch bei 2.8 Trillionen.

Überträgt man diese prozentuale Ausweitung der Bilanz auf Gold und Öl, so ergeben sich folgende Resultate:

  • Gold Ende 2013: über 2500$ die Unze!
  • Öl Ende 2013: über 150$ das Fass!

 

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